Kolloidales Silber vs. Ionisches Silber

Durch einen einzigartigen Herstellungsprozess erreicht HOLY NATURE eine hohe Stabilität und Qualität im Endprodukt. Der entscheidende und empirisch belegte Vorteil bei diesem Prozess ist die Verwendung elementarer Partikel in einer Größe von 1-3 nm. Die Herstellung dieser hohen Qualität ist nur mit ausgereifter Technologie, Prozesssteuerung und –technik sowie hochreinen Materialien zu erreichen.

Ion vs Elementare Partikel

Elementare Silberpartikel sind im Gegensatz zu Silberionen in sich stabil und reines Edelmetall. Silberionen entstehen, wenn elementarem Silber mittels Energie (Strom) oder Salpetersäure ein Elektron oder sogar zwei Elektronen auf der äußeren Schale entrissen werden. Das instabile Silberion ist reaktionsfreudig und versucht, wieder eine Verbindung einzugehen. (Argyrie)

Silberwasser

Ionisches Silber

Viele Produkte, die als kolloidales Silber verkauft werden, sind ionisches Silber, da dies einfach und günstig herzustellen ist. Für die Herstellung sind lediglich eine 9-Volt-Batterie und Silberstäbe erforderlich. Der Herstellungsprozess ist wirklich sehr einfach. Kommerzielle Unternehmen, die ionisches Silber als kolloidales Silber vertreiben, setzen eine Apparatur mit einer Hochspannung von bis zu 15000 Volt AC und einer Leistung von 2000 Watt ein. Dadurch sind sie in der Lage, in kürzerer Zeit größere Mengen herzustellen. Das Produkt besteht jedoch zu 80 % bis 90 % aus ionisches Silber

Was ist ein Ion?

Ein Ion ist ein elektrisch geladenes Atom oder Molekül. Ionisches Silber ist in Wasser gelöstes Silber. “Gelöstes Silber” ist auch unter der Bezeichnung „Silberionen“ bekannt. Ein Silberion ist ein Silberatom, dem ein Elektron fehlt. Dadurch hat das Silberion eine ganz andere Eigenschaft als reine Edelmetalle (kolloidales Silber).Atome und Moleküle haben im gewöhnlichen, neutralen Zustand genauso viele Elektronen wie Protonen. Besitzt ein Atom oder Molekül jedoch ein oder mehrere Elektronen weniger oder mehr als im Neutralzustand, hat es dadurch eine elektrische Ladung und wird als Ion bezeichnet. Ionen mit Elektronenmangel sind positiv, mit Elektronenüberschuss negativ geladen. Man nennt es auch Silbersalze (Ionisches Silber oder Silberlösungen) die nichts anderes als ionische Verbindungen sind, in denen Silber als Kation enthalten ist. Das Silberion ist in den meisten Fällen einfach positiv geladen und weist stark oxidierende Eigenschaften auf, da sein Standardpotential 0,779 V beträgt. Der Nachweis von Silberionen erfolgt meist durch die sehr empfindliche Fällung als Chlorid.

Kolloidales Silber

Rein elementar

Das positiv geladene Partikel besteht aus mehreren Atomen und wird nicht wie das positiv geladene Ion in Verbindung mit Salzsäure zu wasserunlöslichen Silberchlorid ausgefällt. Die Ladung des Ions ist somit ausgeglichen und die Wirkung erloschen. Unsere Partikel sind kleinstmöglich ca 1-2 Nm in optimaler Verteilung.

Unser kolloidales Silber besteht aus elementaren, ultrafeinen, positiv geladenen Silberteilchen in der Größe von ungefähr 1-2 Nanometern (ca. 7000 mal kleiner als ein rotes Blutkörperchen), die ungelöst in reinem Wasser (reines H2O) schweben und in sich stabil sind.

 

Wann spricht man von einem Kolloid?!

Es müssen unterschiedliche Bestandteile vorliegen, wie z. B. Silber und Wasser. Diese müssen unterschiedlichen Phasen angehören, also z. B. flüssig / fest oder gasförmig / flüssig. Die Partikel dürfen nicht löslich sein. Daraus folgt, dass Kolloide heterogen, multiphasisch und unlöslich sind.